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Di. 6. Dez. 2011, 08:26

Sozialwirtschaft als produktiver Faktor

Gesellschaftliche Teilhabe als Zielpunkt aufgeklärter Sozialpolitik bedeutet aber auch Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen. Das ist die eigentliche große Herausforderung, die es noch weitgehend zu entwickeln gilt. Denn es bleibt vielfach unklar, wie und durch wen die legitimen Interessen der Betroffenen, wenn überhaupt, vertreten werden.

Verteilungsprinzipien, Regulierungen und Transferstrukturen sind wesentliche Elemente der Ökonomie des Sozialen. Sie bestimmen letztlich darüber, wie die Teilhabe am sozialen Leben wirklich vollzogen werden kann. Die Sozialwirtschaft hält nun jene Infrastrukturen bereit, die es uns allen ermöglichen, ein Leben in Freiheit, Sicherheit und relativem Wohlstand zu führen. In der Sozialwirtschaft als Ökonomie des Sozialen konkretisieren sich deshalb einerseits unsere Vorstellungen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Andererseits gibt sie darüber Auskunft, was uns die Gemeinschaft wirklich wert ist.

Gleichzeitig ist die Sozialwirtschaft auch selbst Teil der zentralen Wertschöpfungsprozesse unserer Volkswirtschaft. In ihr werden jene Sozial- und Humanvermögenswerte geschaffen, welche die Basis jeder dynamischen und wohlfahrtsorientierten Realwirtschaft sind.